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Projekte

Diverse Projekte werden unternommen, um die Ziele des Fachverbandes zu unterstützen. Solche Projekte können an Ad-hoc-Kommissionen oder an andere einsatzbereite Personen übertragen werden, die hierzu beitragen möchten.

Die wichtigsten aktuellen und zukünftigen Projekte sind:

  1. Protocoles standard
    Um die für Nicht-Mediziner zugänglichen Techniken weitestgehend sicher zu gestalten, ist der Entwurf von Standardprotokollen für die Behandlung von Patienten wünschenswert. Diese Dokumente werden in Zusammenarbeit mit Fachärzten der Dermatologie und Experten für IPL- und Lasertechniken verfasst. Sie sollen dazu beitragen, die Anzahl von Unfällen und Zwischenfällen zu reduzieren, die auftreten können, wenn die Bedienungspersonen ungenügend beim Umgang mit diesen Techniken supervisiert wurden.
  2. Grundausbildungskurse
    Um qualifizierte Fachleute für die Nutzung der betroffenen Techniken auszubilden, wird ein zusätzlicher spezialisierter Ausbildungskurs in Zusammenarbeit mit Technikern, Experten und Hautärzten durchgeführt. Dieser Kurs richtet sich an Nicht-Mediziner. Er ersetzt keineswegs das für Mediziner gedachte Programm des Fachtechnikerbriefs für Lasertherapie des Hautbereichs um Orifizien und Schleimhäute der FMH. Eines der Hauptziele dieser neuen Ausbildung besteht darin, die Nutzung der betroffenen Technologien sowie deren Grenzen und Gefahren zu vermitteln. Im Idealfall wird diese Ausbildung mit einem vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit verliehenen Zertifikat anerkannt.
  3. Stellungsnahme NISSG
    Wir glauben, dass Ausbildung und Eigenverantwortung sind immer effektiver als Verleugnung und Verdrängung. Wir glauben, dass die bestehenden Gesetze ausreichen, um die in dem erläuternden Bericht des BAG identifiziert Anliegen effektiv zu decken. Die zusätzlichen Kontrollen durch dieses Gesetz erzeugt wird werden mehr Problemen, als Lösungen zu bringen. Wir glauben, dass ihre Umsetzung problematisch sein und katastrophale wirtschaftliche Auswirkungen haben, ohne die Sicherheit deutlich zu verbessern. Wir sind grundsätzlich zu diesem vorgeschlagenen Gesetzentwurf gegenüber. Auf der anderen Seite fanden wir eine ungerechtfertigte und unnötige Stigmatisierung von Beauty-Profis in der Begründung des BAG.
  4. Stellungsnahme V-NISSG
    Wir sind sehr dafür, die Vorrechte und Verantwortlichkeiten aller beteiligten Berufe zu klären, nicht nur die der Kosmetikerinnen oder Ärzte. Die Idee eines Kompetenznachweises nach Berufsfeldern scheint uns der Realität vollkommen angepasst zu sein. Bestimmte technische Verbote, die in diesem Verordnungsentwurf vorgeschlagen werden, sind schlecht formuliert, zu allgemein und oft nicht gerechtfertigt im besonderen Fall der ästhetischen Hautpflege. In diesem Projekt gibt es Lücken in Bezug auf die Trainingsbedingungen von paramedizinischem und medizinischem Personal.

© ASPIL.ch - Rechtliches - 24. May 2018